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Batman Returns (1992) von Tim Burton

Batman Returns

Nur drei Jahre vergingen nach Tim Burtons erstem Streich mit dem dunklen Rächer. Passenderweise standen der Fledermaus (erneut von Michael Keaton dargestellt) bei „Batman Returns“ auch umgehend drei Schurken gegenüber: Max Shreck (Christopher Walken), „Pinguin“ Oswald Cobblepott (Danny DeVito) und „Catwoman“ Selena Kyle (Michael Pfeiffer), die nicht nur in ihren Rollen aufgehen, sondern gleich noch das Weihnachtsfest versauen. Vor allem dem Pinguin ist daran gelegen, seine verkorkste Jugend aufzuarbeiten und sich kurzerhand zum Bürgermeister von Gotham City wählen zu lassen, während Shreck sich als wahrer Drahtzieher herausstellt und im Alleingang dafür sorgt, dass seine Sekretärin Selena ihre katzenartige Bestimmung entdeckt. Batman hat nicht nur erneut damit zu tun, Gotham City zu retten, er muss sich außerdem seinen eigenen Gefühlen zu einer Schurkin stellen.

Burton und Batman – eine treffsichere Kombination

Wie bereits 1989 ist Tim Burton auf der Höhe des düsteren Geschehens und intensiviert die unheimliche Atmosphäre Gothams mit einem wahren Ensemble an Top-Schauspielern, denen der Spaß an ihren Rollen anzumerken ist. Und wieder weicht der Regisseur nur in Kleinigkeiten von den Vorlagen ab, was sich speziell beim Pinguin herausstellt, der in den Comics zwar klein, dicklich und untersetzt durch die Gegend watschelt, aber keineswegs mit flossenähnlichen Extremitäten versehen ist. Burton beendet den Film mit einem interessanten Cliffhanger, der leider niemals zu einem Anschluss führte, als Joel Schumacher den nächsten Batman-Film übernahm, die aufgebaute Atmosphäre seines Vorgängers mit Füßen trat und den Dark Knight wieder in ein Universum trat, das auf 5-Jährige zugeschnitten und nicht einmal ansatzweise ernst zu nehmen ist.

Batman Returns Trailer