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Fantastic Four: Rise of the Silver Surfer (2007) von Tim Story

Fantastic Four Rise of the Silver Surfer

In die Hochzeitszeremonie von Reed Richards (Ioan Gruffudd) und Susan Storm (Jessica Alba) platzt der wohl ungewöhnlichste „Held“ des Marvel-Universums, der SILVER SURFER. Selbst die menschliche Fackel, Johnny Storm (Chris Evans), spielt in der legendären Flug-Verfolgungssequenz nur die zweite Geige, die Kraft des „Dings“ (Michael Chiklis) kommt an ihre Grenzen. Als dann auch noch Dr. Doom (Julian McMahon) auftaucht und sich die Kräfte des Unheilverkünders aneignet, ist das Chaos perfekt. Erst als der SILVER SURFER die Seite wechselt und sich der Menschheit zuwendet, kommt Hoffnung auf. Das ist auch bitter nötig, denn ein weitaus gefährlicherer Gegner lauerte bisher im Hintergrund – GALACTUS.

Der SILVER SURFER und die Leinwand

Als es unter den Fans die Runde machte, dass man versuchte, tatsächlich „IHN“ auf die Leinwand zu holen, waren viele zunächst skeptisch. Der SILVER SURFER, der Philosoph unter den „Superhelden“. Nein, wenn überhaupt, dann ein tragischer Held. Kann das auf der Leinwand funktionieren? Dabei hatte er es nie leicht. Damals mussten sich die Comic-Fans erst mit diesem neuen Charakter arrangieren. Da war ein Wesen, dass oft in Gedanken versunken über dem blauen Planeten schwebte, sich um die Menschheit sorgte, und doch nur Missgunst erntete. Da war etwas Edles in seiner Gestalt und der Art, wie er durch den Kosmos pflügte. Zurückgelassen und verbannt, sich sehnend nach dem unerreichbaren Heimatplaneten und der einzigen Liebe.

Unter der Regie von Tim Story hat es Weta Digital Ltd., die Effektschmiede aus Neuseeland, tatsächlich geschafft, dem SILVER SURFER Leben einzuhauchen. Den phantasievollen „Kiwis“, welche auch für bahnbrechende Werke wie die „Herr der Ringe“-Triologie oder „Avatar“ mit verantwortlich zeichnen, ist es gelungen, einen glaubhaften Charakter auf die Leinwand zu zaubern. Ein genialer Schachzug war es hingegen, den Weltenvernichter GALACTUS der Phantasie des Kinobesuchers zu überlassen. Der eigentliche Villain lenkt somit nicht zu sehr vom Star des Films, dem SILVER SURFER ab, wirkt aber durch die abstrakte Umsetzung noch düsterer und bedrohlicher.

Fantastic Four: Rise of the Silver Surfer Trailer