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Ghost Rider: Spirit of Vengeance (2012) von Mark Neveldine, Brian Taylor

Ghost Rider Spirit of Vengeance

Die Geschehnisse von „Ghost Rider“ liegen einige Jahre zurück. Nachdem er viele Jahre lang für den Teufel, diesmal dargestellt von Ciarán Hinds, auf Jagd ging, lebt Johnny Blaze (Nicolas Cage) längst zurückgezogen in Ost-Europa. Seine durch den Pakt mit dem Teufel erhaltenen Fähigkeiten sind ihm längst ein Dorn im Auge. Als schließlich ein Kriegsmönch (Idris Elba) mit einer Bitte an seine Tür klopft, ist Blaze alles andere als angetan davon, erneut in die Schlacht zu ziehen. Doch Moreau lockt mit einem Angebot, das Johnny nicht ablehnen kann: ein Ende des Daseins als Ghost Rider. Im Gegenzug dazu muss sich Blaze noch einmal als teuflischer Biker verdingen und den kleinen Danny (Fergus Riordan) retten. Jenen spürt er schnell auf, kann dessen Entführung durch eine Gruppe Krimineller aber nicht verhindern.

Nicolas Cage als lustloser Held

„Ghost Rider“ galt nicht gerade als erfolgreiche und gute Verfilmung des Comicstoffes. Es war also wenig verwunderlich, dass Regisseur Mark Steven Johnson konsequent von seinen Aufgaben entbunden und durch Mark Neveldine und Brian Taylor, die bereits mit „Crank“ für actionlastigen Spaß sorgten, ersetzt wurde. Dennoch ist auch „Ghost Rider: Spirit of Vengeance“ abermals eine ziemlich lahme und uninspirierte Umsetzung, die sich vielen Elementen der Marvel-Comics bedient, sie aber höhepunktlos und spannungsarm darstellt. Dass die Story recht unspektakulär vor sich hin dümpelt, ist dabei nur das halbe Problem. Denn auch Nicolas Cage wirkt zu keiner Zeit motiviert und agiert in seiner Rolle so durchschnittlich wie die Action-Effekte. Johnny Blaze ist ein Comic-Phänomen, die Filme entsprechen seinem Kultfaktor nicht.

Ghost Rider: Spirit of Vengeance Trailer