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Lightspeed (2006) von Don E. FauntLeRoy

lightspeed

Wissenschaftler Edward Bartlett (Daniel Goddard) verfolgt ein ehrbares Ziel. Um seine Schwester zu heilen, die am gesamten Körper verbrannt ist, forscht er nach einer Möglichkeit, menschliche Haut regenerieren zu lassen. Sein Vorbild sieht der kluge Kopf in der Natur – genauer gesagt der Schlangenwelt. Als die Regierung sich jedoch weigert, seine Forschungen weiterhin zu unterstützen, tritt der Ernstfall ein: Edwards Schwester stirbt, er selbst verliert die Nerven. Bartlett bricht in sein ehemaliges Labor ein, das urplötzlich in die Luft geht. Doch der Wissenschaftler stirbt nicht, rettet sich mit seinem eigenen Experiment und macht die Welt fortan als Bösewicht Python unsicher. Der einzige, der ihn jetzt noch aufhalten kann, ist Superheld Daniel Leight, auch bekannt als Lightspeed, der nach einer sabotierten Strahlungsbehandlung über die Fähigkeit verfügt, sich in unglaublicher Geschwindigkeit fortzubewegen.

Lightspeed aus der Feder von Stan Lee – oder doch nicht?

Ist eine Comicverfilmung mit dem Namen Stan Lee verknüpft, kann der geneigte Fan zumindest in einer Sache aufatmen: Die Vorlage kann nur großartig sein. Ironischerweise steht das Comicgenie, aus dessen kreativem Hirn unter anderem Spider-Man, die X-Men und Thor stammen, bei „Stan Lee’s Lightspeed“ allerdings nur als Namenspate zur Verfügung. Mit Storyline oder Produktion selbst hat er nichts zu tun. In seinem Gesamtwesen sieht „Lightspeed“ wie eine urklassische Comicverfilmung aus, ist in Wirklichkeit aber keine. Die Arbeit von B-Film-Regisseur Don E. FauntLeRoy (unter anderem „Urban Justice – Blinde Rache“) ist dabei keineswegs zu missachten. Auch wenn sein Superheld nicht gerade in den Olymp aufsteigen wird und das Budget nicht mehr als einen soliden Spaß für zwischendurch hergibt, ist „Lightspeed“ im Endeffekt doch eine runde und unterhaltsame Sache.

Lightspeed Trailer