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Supergirl (1984) von Jeannot Szwarc

Supergirl

Kara Zor-El (Helen Slater) ist auf dem Planeten Krypton beheimatet und erhält von ihrem Lehrmeister die Erlaubnis, mit der Kraftquelle der Stadt spielen zu können. Es kommt, wie es kommen muss: Das „Omegahedron“ landet durch eine Verkettung unglücklicher Zufälle auf der Erde. Geplagt von ihrer eigenen Schusseligkeit macht sich Kara auf den Weg des ihr fremden Planetens und entdeckt, dort über Superkräfte zu verfügen. Entdeckt wird derweil auch das Omegahedron, allerdings von der bösartigen Hexe Selena (Faye Dunaway), die nichts Gutes im Sinn hat. Karas Cousin Kal-El, auf der Erde auch als Superman bekannt, liefert der jungen Kara das perfekte Vorbild. Als Supergirl macht sie sich in der Folge auf den Weg, sich Selena zu stellen und ihren Planeten davor zu bewahren, ob des Energiemangels vor die Hunde zu gehen.

Frauen und Superkräfte – Zum Scheitern verurteilt?

Zeitgleich zur Verfilmung von „Supergirl“ war die Reihe ihres Cousins längst in aller Munde. Durch den schwachen dritten Teil flachte der Hype um Kryptons Superhelden langsam sogar schon wieder ab. Regisseur Jeannot Szwarc präsentiert Helen Slater mit einem äußerst löblichen Ansatz des Ernstes, vergisst dabei aber leider, den Film mit der nötigen Lebendigkeit auszustatten. Die aus den 1950er Jahren stammende Comicreihe befand sich seit jeher im völligen Schatten von Superman, hatte aber jederzeit ihre eigene Fangruppe. Trotz guter Ideen bleibt „Supergirl“ hinter den Erwartungen zurück und ist dabei weder sonderlich spannend noch witzig. Dass die farblose Darstellung Helen Slater im Jahre 1985 auch direkt eine Nominierung für die Goldene Himbeere einbrachte, erklärt den Status des Films in gewisser Weise ziemlich genau.

Supergirl Trailer