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Unbreakable (2000) von M. Night Shyamalan

Unbreakable

David Dunn (Bruce Willis) ist einziger Überlebender eines Zugunglücks. Er selbst hat keine einzige Verletzung davongetragen – nicht der erste Unfall in seinem Leben, den er unbeschadet überstanden hat. Bald darauf lernt er den Comicsammler Elijah Price (Samuel L. Jackson) kennen, der an der „Glasknochenkrankheit“ Osteogenesis imperfecta leidet. Price glaubt, den Grund für Dunns Unverwundbarkeit zu kennen: Bei dem unglücklich verheirateten Sicherheitsmann, so meint er, muss es sich um einen Superhelden handeln.

Ungewöhnlicher Blick auf das Superhelden-Genre

Drehbuchautor und Regisseur M. Night Shyamalan nähert sich in seinen Filmen oft altbekannten Erzählungen aus einer ungewohnten Perspektive. Nachdem er in seinem dritten Film „The Sixth Sense“ die Spielregeln klassischer Geistergeschichten auf den Kopf gestellt hatte, enthält der Nachfolger „Unbreakable“ alle typischen Elemente einer Superheldenverfilmung. Dass es sich bei dem Charakter David Dunn um einen Superhelden handelt, wird jedoch ihm selbst wie auch dem Zuschauer nur schrittweise klar: „Unbreakable“ wird langsam und in ruhigen Bildern erzählt, und dementsprechend unspektakulär fallen auch die Kampfszenen aus. Durch diese Inszenierung versetzt der Film den Zuschauer in eine Welt, in der die Existenz von Superhelden plötzlich vollkommen glaubhaft erscheint.

Obwohl sich Shyamalan bei seinem Drehbuch an klassischen Comicserien orientierte, basiert der Film auf keiner Vorlage. Eines der Markenzeichen des Regisseurs sind die überraschenden Wendungen, die seine Filme am Schluss häufig nehmen. Wie dieses Superheldendrama ausgeht, soll hier natürlich nicht verraten werden. Nur so viel: Wie sehr der Film mit den Comics verwandt ist, von denen er inspiriert wurde, klärt sich erst in den letzten Minuten auf.

Unbreakable Trailer